Romana Menze-Kuhn (Eschborn)

"Ich beschäftige mich mit Natur und Kultur vor dem Hintergrund globaler ökologischer und gesellschaftlicher Veränderung unseres Lebensraumes.

Mir geht es nicht um den Begriff des Erhabenen, so wie ihn Immanuel Kant formuliert hatte, sondern um das veränderte Verhältnis zwischen Mensch und Natur, dem Prozess, der Wirklichkeit. Es gibt da die Hochachtung vor der Natur und gleichzeitig das zerstörenden Eingreifen des Menschen in seine Lebensgrundlage, die er somit verändert....und um diesen Prozess der Veränderung von Natur geht es mir.

 

Im Februar 2020 erlebte ich auf meiner Reise nach Afrika wie stark dieser Kontinent vom Klimawandel betroffen ist. Das ganze Land schreit nach Wasser. Zurück nach Deutschland setzte die Coronazeit ein. Nun bin ich im Atelier und es beschäftigen mich meine Reiseerlebnisse, aber auch der Zustand der Beeinträchtigung meiner Bewegungsfreiheit und Isolation. Was macht es mit mir ? An jedem Tag bearbeite ich Leinwandreste, es reizt mich das Spontane, das Unfertige, das Prozesshafte, das ständige Umdenken... Dann entstand ein kraftvolles Duo Afrika1 und Afrika_lichtundschatten/ 2020 u.a. auch eine kleine Serie AfrikaGeste 1,2/2020 Die Zeit steht irgendwie still und doch nicht, ich beschäftige mich mit meinen erlebten Welten, ich tauche ein in neue Farbharmonien."

Romana Menze-Kuhn, im Mai 2020

www.romanamenzekuhn.de

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Im Atelier 

Foto: Bernd Kuhn

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Romana Menze-Kuhn

AfrikaGeste1

2020, Mischtechnik, Collage, 30x30

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Romana Menze-Kuhn

AfrikaGeste2

2020, Mischtechnik, Collage, 30x30